Wie verändert Künstliche Intelligenz die Medizin und die Versorgung von Patientinnen und Patienten? Diese Frage steht im Mittelpunkt einer Veranstaltungsreihe der Stadt Hanau. Am Dienstag, dem 19. Mai, findet auf der Agora im Stadthof ein Informationsabend unter dem Titel HUman meets KI und Gesundheit statt. Die Veranstaltung beginnt um 18:30 Uhr und endet voraussichtlich um 21:00 Uhr. Der Eintritt ist kostenfrei und barrierefrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Konzept der Reihe
Die Veranstaltungsreihe verfolgt das Ziel, Künstliche Intelligenz möglichst anschaulich und lebensnah zu vermitteln. Nach Veranstaltungen zu Alltag, Wirtschaft und Bildung richtet sich der kommende Abend gezielt an Themen aus dem Gesundheitsbereich. Erwartet werden kurze fachliche Impulse, Demonstrationen und Praxisbeispiele, die den Einsatz von KI in Klinik, Forschung und Therapie zeigen sollen.
Beiträge und Schwerpunkte
Vertreterinnen und Vertreter der Universitätsmedizin Frankfurt werden aktuelle Entwicklungen und die rechtlichen und ethischen Rahmenbedingungen von KI in Forschung und Medizin erläutern. Ein Thema ist dabei der Einsatz von KI bei der Diagnostik seltener Erkrankungen und das Spannungsfeld zwischen Innovation und Regulierung.
Die Vacay GmbH stellt digitale und KI gestützte Ansätze für die psychotherapeutische Versorgung vor und diskutiert, in welchen Bereichen technologische Lösungen therapeutische Prozesse ergänzen können. Das Team von ParkinsonHessen Digital präsentiert eigene Arbeiten zur KI gestützten Behandlung von Parkinson und die entwickelte ParDi App.
Diskussion und Beteiligung des Publikums
Zum Abschluss ist ein interaktiver Paneltalk geplant. Die Veranstalterinnen und Veranstalter laden das Publikum ausdrücklich zur Mitarbeit ein. Das Format bietet Raum für Fragen und Einschätzungen aus Sicht von Fachkräften und Interessierten und will damit den Austausch zwischen Praxis, Forschung und Öffentlichkeit fördern.
Teilnehmende und organisatorische Hinweise
Adressaten der Veranstaltung sind unter anderem Ärztinnen und Ärzte, Pflegekräfte, Therapeutinnen und Therapeuten, Mitarbeitende aus Kliniken und Gesundheitseinrichtungen sowie Verantwortliche aus Prävention und Gesundheitsförderung, Studierende und interessierte Bürgerinnen und Bürger. Die Veranstaltung ist offen zugänglich, eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.
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